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2014, Zeichnung, Rauminstalation, Film
Tastend erkunden wir die Welt, versuchen zu begreifen wer und wo wir sind. Sicher sind wir uns nur der Unterschiede nie des Seins. Peperski schafft aus der Differenz eine Rekonstruktion der Welt. Eine Schnittstelle, in der Objekte und Menschen nachgezeichnet werden. Als Projektion werden sie zu einer Performance. In der Performance werden die Bilder zu einer Karte des Seins.
Ein Simulacrum, das der medialen Realität als Entsprechung und Antagonismus begegnet. Mit dem Acrylstift tastet Peperski die Realität ab und hält die Informationen auf einem Bildträger im Maßstab 1 zu 1 fest. Sie kartografiert, zieht Grenzen und bezeichnet. Sie schafft die Basis für eine zirkulierende Referenz.
„Es scheint, als wäre die Referenz nicht das, worauf man mit dem Finger zeigt, nicht ein externer, materieller Garant für die Wahrheit einer Aussage, sondern vielmehr das, was durch eine Serie von Transformationen hindurch konstant gehalten wird.“
(Bruno Latour, Zirkulierende Referenz In: Hoffnung der Pandora, Suhrkamp Frankfurt am Main, 2002, S.72)

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